Pecados de mi padre (Die Sünden meines Vaters)

Regie: Nicolás Entel
Land: Argentinien/Kolumbien
Jahr: 2009
Länge: 94

Wie lebt es sich als Sohn eines der größten Drogenbosse? Sebastián Marroquin, Sprössling von „Le Patron“ Pablo Escobar berichtet von seiner Kindheit in einem Paradies hinter Mauern. Bisher unbekanntes Filmmaterial und Interviews gewähren darüber hinaus einen Einblick in das Privatleben eines Vater – ein Mann, der in den 80er Jahren nicht nur den weltweiten Kokainhandel kontrollierte, sondern auch für seine zahlreichen Auftragsmorde berüchtigt war. Nach Pablos Tod findet seine Familie Asyl in Argentinien. Doch Sebastián trägt die Schuld seiner Vaters mit sich. Im Jahr 2008 sucht er die Söhne von prominenten Persönlichkeiten auf, die der Gewalt Escobars zum Opfer gefallen sind und bittet um Vergebung.

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit dem IAFSL der Universität Leipzig durchgeführt.