Eventos especiales

Fiesta de apertura

Nach dem Eröffnungsfilm wird der Auftakt der 5. Argentinischen Filmtage - wie sich das gehört -gebührend gefeiert. In die Nacht darf mit drei DJs getanzt werden, die elektronische Musik und funky Rhythmen auflegen – alle auf ihre eigene Weise von der Musik Lateinamerikas beeinflusst. DJ flying teapot aus Leipzig (Klangarten) greift transglobal in die Plattenkiste. DJ DOKO aus Buenos Aires verwöhnt uns mit feinstem Elektro – technoid bis progressiv psychedelisch. Und DJ Tío Changó aus Berlin (Chusma Records) wird den world beat hell erklingen lassen. Tropical Global Bass wie Cumbia Digital wird genauso erschallen wie rarer Latin-Funk  der Goldenen Zeiten der 60er und 70er Jahre und Afrolatin Roots Music. Und da wir ohne Filme, dem Herzstück des Festivals, nicht leben können, dürfen natürlich auch diese nicht fehlen. Parallel werden im kleinen Saal der Schaubühne argentinische Kurzfilme non stop gezeigt.

 

Beginn: 23.9.2011, 22:00 Uhr
Ort: Schaubühne Lindenfels
Preis: Party 6 Euro, (Eröffnungsfilm: 5 Euro, Film + Party: 8 Euro)

Zona cortos (Kurzfilme) im NochBesserLeben

 

Am Samstag, 24.9. ab 22:00 Uhr zeigen wir im NochBesserLeben Kurzfilme. Der Eintritt ist frei.

Konzert des Leipziger Gitarrenquartetts

Verschiedene Musikkulturen sind an diesem Abend Quelle der Inspiration – ob klassisch oder modern umgesetzt, ob E- oder U-Musik. Die Leipziger Konzertgitarristen Jürgen Heidecker, Franz Xaver Hartmann, Steffen Glück und  Martin Steuber verbinden in ihrem Programm kammermusikalisches Musizieren mit den vielfältigen Möglichkeiten von vier Gitarren. Das Leipziger Gitarrenquartett vereint dabei lateinamerikanische Musik und europäischen Musikkulturen. Bach trifft hier zum Beispiel auf lateinamerikanische Rhythmen. Im Anschluss werden 'ritmos transglobales' von flying teapot (Leipzig) auf den Plattentellern gereicht – world beat, fusion und mehr. 

 

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit Klangarten (Könneritzstr. 63) statt.

 

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
25.9.2011, Einlass 19h, Beginn 20h
Ort: Kunstanstalt - Könneritzstraße 43

Video-Projekt „Crossfade“, Mario Asef

Der Videokünstler Mario Asef präsentiert sein Videoprojekt „Crossfade“. Darin bringt er zwei Invasionsprozesse zwischen Süd-Amerika und Europa in Verbindung. Der Eroberung Südamerikas durch die Europäer wird die Ausbreitung einer süd-amerikanischen Ameisenart in Europa gegenüber gestellt.

 

Mario Asef stammt aus Córdoba (Argentinien) und lebt in Berlin. Er studierte Architektur und Kunst in Argentinien, Deutschland und England. Seine Videos, Fotografien, Klanginstallationen und Interventionen im öffentlichen Raum behandeln architektonische sowie gesellschaftspolitische Fragen und setzen sich mit deren räumlichen Darstellbarkeit auseinander.

 

Montag, 26.9.2011 in der Schaubühne Lindenfels, 18:00 Uhr
Eintritt frei

Vortrag „Queere Vielfalt in Lateinamerika“ und der Film „Contracorriente (Gegen den Strom)"

Der Film „Contracorriente (Gegen den Strom)“ (2009) erzählt die Geschichte des peruanischen Fischers Miguel, der zwischen der Beziehung zu seiner schwangeren Frau Mariela und seiner heimlichen Affäre mit dem Maler Santiago hin- und hergerissen ist. Als Santiago ertrinkt, muss Miguel sich entscheiden, ob er den Mut hat, sich öffentlich zu seiner Liebe zu bekennen.

 

Vor dem Film referiert Sebastian Henning zu dem Thema "Queere Vielfalt in Lateinamerika":

 

Die Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Intersexuellen (LGBTI) hat sich aufgrund des Engagements lokaler Aktivist_innen in den letzten Jahrzehnten auch in Lateinamerika rasant verändert. Gesellschaftliche Akzeptanz und rechtliche Anerkennung von Menschen verschiedener sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten nehmen zu. Dennoch zeigen die hohe Zahl homo- und transphober Morde sowie Diskriminierungen in vielen Bereichen, dass den Basisbewegungen noch viel zu tun bleibt. Der Vortrag soll einen Überblick über den aktuellen Stand der LGBTI-Emanzipation in Lateinamerika geben. Dabei soll schlaglichtartig insbesondere auf die Entwicklungen in Peru, Mexiko, Honduras und Kuba eingegangen werden.

 

Sebastian Henning arbeitet seit mehreren Jahren zu queeren Themen in Lateinamerika, unter anderem innerhalb der Redaktion der Zeitschrift Lateinamerika-Nachrichten und der Amnesty-Gruppe Menschenrechte und sexuelle Identität (Mersi).

 

Dienstag, 27.9.2011, 19:00 Uhr

Schaubühne Lindenfels

Eintritt Film + Vortrag: 5 Euro

Vortrag und Video: „15 Jahre Gen-Soja-Anbau in Lateinamerika“ von Pablo Paciuk

 

Der in Zusammenarbeit mit dem NABU entstandene Kurzfilm „Transgene Pflanzen und Agrochemikalien. 15 Jahre Anbau in Lateinamerika“ von Pablo Paciuk behandelt die ökologisch und gesundheitlich schwerwiegenden Folgen des Anbaus von Gen-Soja und anderer transgener Pflanzen anhand einiger ausgewählter Länder Lateinamerikas. Dabei kommen u.a. Betroffene aus der Region zu Wort, die an der Versprühung von Pestiziden, der massiven Abholzung der Wälder und langfristigen Schädigung des Bodens leiden.

 

In einem anschließenden Vortrag wird der Filmautor das Thema mit Schwerpunkt auf Argentinien vertiefen. Pablo Paciuk wird dabei auf die Behandlung der Problematik in den Medien eingehen und die Haltung darstellen, die die betroffenen Staaten, die sozialen Gegenbewegungen und die Unternehmen, die transgene Pflanzen produzieren und einsetzen, zum Gen-Soja-Anbau und seinen Folgen einnehmen. In diesem Zusammenhang wird auch der in den letzten Jahren stattgefundene Ausbau des Marktes für gentechnisch veränderten Soja thematisiert und es werden Verbindungen zu den Märkten in Deutschland und Europa kritisch beleuchtet.

 

Pablo Paciuk stammt aus Uruguay und beschäftigt sich in Form von Workshops und Dokumentarfilmen mit verschiedenen ökologischen und sozialpolitischen Fragestellungen Lateinamerikas. Pablo Paciuk lebt in Berlin.

 

 

Mittwoch, 28.9.2011, 18:00 Uhr, Schaubühne Lindenfels

Der Eintritt ist frei

Zona Cortos (Kurzfilme) im NochBesserLeben

 

Am Mittwoch, 28.9. ab 22:00 Uhr zeigen wir im NochBesserLeben Kurzfilme. Der Eintritt ist frei.

Vortrag "Wer war und ist Otto René Castillo? Diskussion über den Revolutionär und Dichter aus Guatemala"

Vortrag "Wer war und ist Otto René Castillo? Diskussion über den Revolutionär und Dichter aus Guatemala" im Haus Steinstraße.

 

In zwei Vorträgen wird an den Dichter Otto René Castillo (1934 – 1967) erinnert, der im Jahr 1954 wegen eines blutigen Staatsstreichs seine Heimat Guatemala verlassen musste und von 1959 bis 1963 in Leipzig lebte. Hier studierte er an der Karl-Marx-Universität Germanistik und gründete eine Familie. 1964 kehrte er in sein Land zurück und kämpfte in der Guerilla gegen die Diktatur. Im März 1967  el er in die Hände einer Armee-Einheit, die ihn folterte und umbrachte. Für den Mord an Otto René Castillo, der in Zentralamerika in einem Atemzug mit Roque Dalton (El Salvador) und Ernesto Cardenal (Nicaragua) genannt wird, entschuldigte sich der guatemaltekische Präsident im Namen des Staates im März dieses Jahres bei seinen Angehörigen.

Zona cortos (Kurzfilme) im NochBesserLeben

 

Am Samstag, 1.10. ab 22:00 Uhr zeigen wir im NochBesserLeben Kurzfilme. Der Eintritt ist frei.

Vortrag "Otto René Castillo vive! Menschenrechte und Vergangenheitspolitik in Guatemala"

Vortrag "Otto René Castillo vive! Menschenrechte und Vergangenheitspolitik in Guatemala" im Haus Steinstraße.

 

In zwei Vorträgen wird an den Dichter Otto René Castillo (1934 – 1967) erinnert, der im Jahr 1954 wegen eines blutigen Staatsstreichs seine Heimat Guatemala verlassen musste und von 1959 bis 1963 in Leipzig lebte. Hier studierte er an der Karl-Marx-Universität Germanistik und gründete eine Familie. 1964 kehrte er in sein Land zurück und kämpfte in der Guerilla gegen die Diktatur. Im März 1967  el er in die Hände einer Armee-Einheit, die ihn folterte und umbrachte. Für den Mord an Otto René Castillo, der in Zentralamerika in einem Atemzug mit Roque Dalton (El Salvador) und Ernesto Cardenal (Nicaragua) genannt wird, entschuldigte sich der guatemaltekische Präsident im Namen des Staates im März dieses Jahres bei seinen Angehörigen.